sauerkrautsuppe

Es ist meines Wissen nach eine slowakische Spezialität. Und es gibt viele Varianten, denn wie immer geht es vor allem darum Nahrungsmittel zu verarbeiten, die sich bereits zu Hause befinden.

Für diese Suppe braucht es allerdings ein paar Dinge, die heute eben nicht „zufällig“ in der Speisekammer liegen. Da muss man ein wenig vordenken und sich die Kolbasz – eine Art Paprika-Salami – eben vorher besorgen. Und frisches Sauerkraut, am besten noch mit lebenden L+-Bakterien wegen den guten Enzymen, die diese produzieren. Dann noch ein paar getrocknete Steinpilze oder wahlweise auch frische Champions.

Und im Prinzip kocht man die Sauerkrautsuppe so:

Zwiebeln und ein wenig Wammerl (biologisch oder vom Metzger deines Vertrauens) mit Kümmel und Paprikapulver andünsten bis es richtig lecker riecht und die Zwiebeln noch nicht anfangen braun zu werden. Dann mit heißem Wasser aufgiessen und Sauerkraut dazu tun. Es sollte so viel Wasser sein, dass das Kraut im Topf gut bedeckt ist. Nach belieben getrocknete Steinpilze, Lorbeerblätter, Vegeta (Suppengewürz, welches es inzwischen auch ohne Glutamat gibt), Wacholderbeeren, Majoran. Wenn gerade eine Karotte Verwendung sucht oder eine Petersilienwurzel, kann diese mit verarbeitet werden.

Eine Kolbaz-Wurst vom Kuhn in der Salzgasse in Landsberg am Lech in Scheiben mitkochen. Es ist wirklich die beste Kolbasz, die ich kenne. Zwei Stunden lang köcheln lassen.

Im extra Topf gewürfelte Kartoffeln mit Kümmel, Lorbeerblätter und ein wenig Salz fast weich kochen.

Beim Salz verwende ich immer schlichtes unbehandeltes Meersalz ohne Zusätze. Ich hole es mir immer in Italien, teilweise gibt es das für 16 Cent pro Kilo!

Später die Kartoffeln MIT dem Kochwasser in die Krautsuppe schütten und noch einmal zusammen aufkochen lassen.

Mahlzeit

Pythorea

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