mit was putzt du ?

Als Anlass für diesen Artikel nehme ich ein Geschenk von meiner lieben Kollegin in Bregenz. Weil ich dieses Jahr öfter bereit war in Bregenz einen Vortrag zu halten, hat sie mir als kleine Aufmerksamkeit drei Lappen und ein Chi geschenkt.

Das fand ich interessant. Da wir zwei im „Green-Business“ tätig sind, benutzen, kaufen oder auch schenken wir gerne Dinge, die irgendetwas mit Nachhaltigkeit zu tun haben.
Diese drei Tücher von Solwang-Design haben mich zum Nachdenken gebracht.

Soll man Einmaltücher verwenden und produziert damit viel Müll? Oder nimmt man Lappen, die man auch waschen kann? Ist das Waschen dieser Lumpen in der Waschmaschine umweltfreundlicher, als die Herstellung von Einwegmaterial? Naja, immerhin spart es Rohstoffe.
Und wenn man sich für die waschbare, wiederverwendbare Variante entscheidet, was soll man nehmen?
Mikrofaser? Moment mal – ist das nicht gleichbedeutend Mikroplastik? Die Umweltrelewanz ist mehr als bedenklich (siehe Greenpeace).
Bei der Belastung unserer Umwelt, gibt es da nicht eine freundlichere Möglichkeit?
Ich hatte schon immer so einen „Tick“ im Haushalt: Wenn ein T-Shirt kaputt gegangen ist, durch was auch immer, oder wenn ich ein Bettlaken nicht mehr als dieses nutzen wollte: Ich habe diese Stoffe gerne in kleine praktische Stücke geschnitten oder gerissen und als Putztücher weiter verwendet. Weniger aus Spargründen, sondern weil es mir immer schade um das Material war. Reine Verschwendung.
In sofern habe ich mich über dieses Geschenk wirklich sehr gefreut, dass es sozusagen die „moderne Variante“ alter Gepflogenheiten gibt. Weil es in den Haushalten kaum mehr Garnreste gibt, aus denen man schnell mal in einer entspannten Minute einen Topflappen häkelt, ist es doch schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die aus dieser Idee heraus ein umweltfreundliches Produkt entwickeln.

Herzlichst,
Pythorea

Noch ein schönes Produkt findest du hier: Topflappen  (Urheberrechte am Design und den Produkten bei der Firma Käthe Wenn’s Topflappen aus Hamburg)

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